Wenn die Bienen verschwinden.........
August 24th, 2010
Wenn die Bienen verschwinden.........
Published on August 24th, 2010 @ 02:30:47 pm , using 420 words, 286 views
Einstein sagte dazu: "Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr."

Colony Collapse Disorder
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
ny Collapse Disorder (CCD; englisch, etwa „Völkerkollaps“) bezeichnet man ein in den letzten Jahren in verschiedenen Weltgegenden beobachtetes massives und in dieser Form bislang unerklärliches Bienensterben.
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Es handelt sich um ein Massensterben von Honigbienen, das durch den plötzlichen und scheinbar grundlosen Zusammenbruch der Völker ohne vorausgehende Krankheitssymptomatik charakterisiert ist. Symptome sind das Fehlen aller erwachsenen Bienen im Stock, wobei jedoch keine toten Tiere in der näheren Umgebung zu finden sind. Die Brut, junge Bienen, Honig und Pollen sind dagegen noch vorhanden.
Die erwachsenen Bienen fliegen ohne erkennbaren Grund aus dem Stock und sterben. Die Ursache dieses Verschwindens ist bislang ungeklärt; bisher konnte es noch mit keinem Krankheitserreger in Verbindung gebracht werden.
Über den Winter 2006/2007 breitete sich dieses mysteriöse Bienensterben massiv in den Vereinigten Staaten aus, mit Verlusten von bis zu 80 Prozent aller Bienenvölker.[1] Im März 2007 waren die Hälfte aller Bundesstaaten davon betroffen. Einzelberichte gab es teilweise auch schon Jahre zuvor aus Europa und Indien.
Aufgrund der entscheidenden Bedeutung der Honigbiene bei der Bestäubung zahlreicher Nutzpflanzenarten wurde bei einer weiteren Ausbreitung und einem Andauern des Bienensterbens vermutet, dass es zu Engpässen und Ausfällen in der Versorgung mit bestimmten wichtigen Lebensmitteln kommen könnte. Betroffen wären in den Vereinigten Staaten beispielsweise der Anbau von Äpfeln, Birnen, zahlreichen Beerenarten wie Himbeeren, Erdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Gurken, Kirschen, Kürbissen und Melonen, Mandeln, Pfirsichen, Sojabohnen und etwa 90 anderen Obst- und Gemüsearten gewesen. Ebenso betroffen wären bedeutende Futterpflanzen wie der Klee gewesen, nicht jedoch zum Beispiel die für die Viehhaltung so wichtige Luzerne, da diese fast ausschließlich von Hummeln bestäubt wird. Spätere Berichte zeigten, dass es nicht zu solchen massiven Ausfällen kam. So berichteten Mitte Mai 2007 die Los Angeles Times und das Wissenschaftsmagazin Science, dass Kaliforniens Farmer sogar deutlich höhere
Ernten als im Vorjahr erwarten. Zudem hatten sich die Bestäubungsprämien mehr als verdoppelt, von 50 US-Dollar auf 125 US-Dollar und mehr pro Bienenvolk.[2]
