Juli 17th, 2011
Blos keine Angst vor schwarz-gelb!
Published on Juli 17th, 2011 @ 07:26:27 , using 57 Wörter, 897 Ansichten
Die Schwarzgelbe Attacke kommt aus der Tiefe des Raums. Sie kennt gleich mehrere Ziele: Herzhaften Bierschinken, saftigen Obstkuchen, schokoladige Creme.
Wenn die Wespen anrücken, vergeht vielen die Lust aufs Frühstück im Freien. Es folgen deftige Flüche, hektisches Wedeln und beleidigter Verzicht...........
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Juli 13th, 2011
Bienen im Senkenberg Museum in Frankfurt
Published on Juli 13th, 2011 @ 05:50:06 , using 99 Wörter, 167 Ansichten
Das Senkenbergmuseum zeigt demnächst lebende Tiere- und zwar gleich mehrere tausend.
In den Insektensaal werde am 22. Juli 2011 ein Bienenvolk einziehen, teilte das Forschungsinstitut mit. Durch kleine Sichtfenster können Besucher dann direkt in das Gewimmel des Bienenschaustocks sehen. Nahrung gibt es in der Umgebung des Museums genug. Durch ein loch in der Wand können die Insekten nach draußen fliegen.
Zum Senkenbergmuseum gelangen Sie durch folgenden Link:
www.senkenberg.de
Auch in den Großstädten gibt es Honigbienen und Imker, in Frankfurt gelangen sie zu den Bienen- und Honiglieferanten durch folgenden Link:
Juli 12th, 2011
Wespen-Hornissen-Hummeln "Keine Gefahr für den Menschen"
Published on Juli 12th, 2011 @ 07:32:26 , using 98 Wörter, 118 Ansichten
Wussten Sie, dass........Wespen und Hornissen die besten Schädlingsbekämpfer sind und bis zu 500 gr. Insekten am Tag verzehren können?
Wussten Sie, dass........Hornissen auch in der Nacht fliegen und somit u.a. Forst- und Ernteschädlinge im Zaum halten?
Wussten Sie, dass........Wespen- und Hornissenvölker unserer Breiten grundsätzlich nur einjhrige Staaten bilden?

Bei Problemen mit Wespen- oder Hornissennester in Heim und Garten wenden Sie sich bitte an Peter Tauchert, der Experte aus Rodgau wenn es um -Wespen -Hornissen -Hummeln -Bienen oder -Wildbienen geht.
Mehr Informationen finden Sie im Internet unter: www.aktion-wespenschutz.de
April 28th, 2011
Bienen starten in die Saison - Erfolg für 2011 noch immer unklar!
Published on April 28th, 2011 @ 07:24:46 , using 111 Wörter, 396 Ansichten
Mit der Rapsblüte beginnt für Hessens Bienen das große Sammeln von Pollen. Ob 2011 eine gute Honigsaison wird, könne derzeit abern noch nicht abgeschätzt werden, sagte Marina Meixner vom Bienenistitut im mittelhessischen Kirchhain. "Dafür ist es noch zu früh im Jahr".
Den Winter haben die Insekten Meisner zufolge unterschiedlich gut überstanden. "Das hängt auch von der Region ab." Einige Imker hätten fast alle ihre Völker verloren, andere überhaupt keine. Noch gebe es darüber aber nur vorläufige Daten. 2010 sorgten Hessens etwa 47.000 Bienenvölder für eine reiche Ernte.............
Zum vollständigen Bericht gelangen Sie durch den nächsten Klick.
Quelle: Offenbach-Post
April 24th, 2011
1937er Bienenhaus im Hessenpark
Published on April 24th, 2011 @ 06:59:11 , using 89 Wörter, 117 Ansichten
Zur Königinnen-Zucht
Restauriertes Bienenhaus aus Königstein im Hessenpark
Die Eröffnung des Bienenhauses im Freilichtmuseum Hessenpark bedeutet einen weiteren Anziehungspunkt. Das Bienenhaus aus Mammolshain mit Dauerausstellung zur Imkereigeschichte wird künftig die Baugruppe Rheim-Main bereichern.
Das Thema Imkerei ist zentral für die historische ebenso wie für die moderne Landwirtschaft. Ohne die natürliche Bestäubungstätigkeit der Bienen gäbe es kein Obst, kein Gemüse, keine Blumen und keinen Bäume.......
Zum vollständigen Bericht gelangen Sie mit dem nächsten klicken:
Quelle: Offenbach-Post
April 17th, 2011
FRAPORT pflanzt 30.000 Bäume und 2.500 Sträucher in Dudenhofen - Funde aus der Eiszeit
Published on April 17th, 2011 @ 15:32:07 , using 56 Wörter, 133 Ansichten

Die FRAPORT AG hat als Ausgleichspflanzung für die neue Landebahn am Frankfurt-Airport in der Rodgau-Gemarkung Dudenhofen 30.000 Baumsetzlinge und 2.500 Sträucher, allesamt Arten der Region, gepflanzt.

In direkter Nachbarschaft des Bienengrundes von Vereinsmitglied Heribert E. Schwab ist für die nächsten Jahre, die neue Tracht, natürlich herzlich willkommen.
Ein Beitrag von Heribert E. Schwab
April 16th, 2011
Zuversicht im Kampf gegen Bienentot
Published on April 16th, 2011 @ 16:48:28 , using 100 Wörter, 123 Ansichten
Hessens Imker treffen sich in Seligenstadt
Jetzt summt und brummt es wieder im heimischen Garten, auf den Feldern und Wiesen. Sobald der erste Sonnenstrahl zu spüren ist, die ersten Blüten den Frühling ankündigen, erwachen die Honigbienen und sind sofrt fleißig.
Einige Zahlen: Sechs bis acht Millionen Blüten fliegen sie an, um ein Kilo Honig zu produzieren. Im Laufe des kurzen Bienenlebens von lediglich sechs bis acht Wochen legt jesdes einzelne Tier rund 800 Kilometer zurück.....
Zum vollständigen Bericht gelangen Sie mit dem nächsten klicken:
Quelle: Offenbach Post, ein Beitrag von Thomas Hanel
Januar 29th, 2011
WELTWEITES BIENENSTERBEN -- HANDELN SIE JETZT -- (Titelfoto)
Published on Januar 29th, 2011 @ 07:58:49 , using 150 Wörter, 471 Ansichten
Lautlos sterben weltweit Milliarden von Bienen und unsere gesamte Nahrungskette ist in Gefahr.
Doch ein weltweites Verbot einer bestimmten Gruppe von Pestiziden könnte die Bienen vor dem Aussterben retten.
Ein Verbot dieses Gifts in vier europäischen Ländern führte zu einer Erholung einzelner Bienenvölker. Doch mächtige Chemiekonzerne betreiben aufwändige Lobbyarbeit, damit der Verkauf dieser Gifte weiterhin erlaubt bleibt. Ein weltweiter Aufruf für ein Verbot dieser tödlichen Pestizide in den USA und der EU, wo eine grosse Debatte läuft, würde jetzt grosse Auswirkungen auf den Rest der Welt haben.
Lasst uns nun eine weltweite Proteststurm entfachen, damit diese Killer-Chemikalien in den USA und der EU verboten werden. Unterzeichnen Sie diese dringende Petition zum Schutz unserer Bienen und Ernährung -- leiten Sie diesen Aufruf an alle weiter! Mit folgendem Link geht es weiter......
Januar 25th, 2011
Europas Bienen geht es schlecht!
Published on Januar 25th, 2011 @ 14:12:16 , using 368 Wörter, 113 Ansichten
Ihr rätselhaftes Sterben bedeutet große wirtschaftliche Verluste für die EU / Rettung aus dem Labor?
Brüssel (dpa) Viele Menschen können wohl auch ohne Honig leben – doch ohne Bienen geht es nicht. die Insekten liefern nicht nur den süßen Brotaufstrich, sondern bestäuben vor allem Blüten.
Damit sichern sie die Existenz von Pflanzen und sorgen für gute Erträge der Bauern. Ohne die Tiere wäre beispielweise die Obsternte bedroht. Wenn Bienen sterben oder kränkeln, betrifft das alle, warnt die Europäische Kommission. Und genau das ist seit Jahren der Fall.
Januar 2nd, 2011
Propolis – Wächter der Gesundheit
Published on Januar 2nd, 2011 @ 12:12:39 , using 296 Wörter, 273 Ansichten
Bienen sind nicht nur sprichwörtlich fleißig, sie „verstehen“ auch eine ganze Menge von gesunder Ernährung – man denke an die hochwertigen Blütenpollen und Gelee Royal – und von ihrem „Universal-Heilmittel“ Propolis könnte die moderne Pharmaindustrie noch eine ganze Menge lernen. Mit diesem vielseitigen Wirkstoff, der seit einigen Jahren zunehmendes Interesse findet, wollen wir uns näher beschäftigen.
Propolis ist der „Wächter vor der Stadt“

Eigentlich ist Propolis nichts Neues, schon in der Antike kannte man diesen Wirkstoff. Nur geriet er, im Lauf der Zeit, nahezu in Vergessenheit.
Januar 2nd, 2011
Anwendungsgebiete von Propolis
Published on Januar 2nd, 2011 @ 12:12:11 , using 585 Wörter, 293 Ansichten
In Zahlreichen Untersuchungen erwies sich Propolis als hochwirksames natürliches Antibiotikum mit breitem Wirkungsspektrum. Unter anderem bekämpft es zahlreiche Bakterien, Pilze und sogar verschiedene Viren, gegen die der Schulmedizin noch keine wirksamen Arzneimittel zur Verfügung stehen. Vor allem Eitererreger und Pilze, die Haut- und Schleimhautentzündungen hervorrufen, werden durch Propolis günstig beeinflusst.
Ferner wurde nachgewiesen, dass Bienenkittharz Erkältung und Grippe vorbeugen kann und sogar gegen Infektionen mit Herpes-Viren, die neuerdings insbesondere im Bereich der Geschlechtsorgane erheblich zunehmen, aber auch den unangenehmen Bläschenausschlag im Mund-Lippen-Bereich und auf der Mundschleimhaut sowie die Gürtelrose hervorrufen, gut wirkt.
September 13th, 2010
D.I.B.-Pressemeldung: Biodiversität ist Lebensgrundlage für Bestäuber
Published on September 13th, 2010 @ 05:37:51 , using 353 Wörter, 470 Ansichten
Der Schutz und Erhalt der Biodiversität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Dazu leisten einerseits die deutschen Imkerinnen und Imker mit über 750.000 Bienenvölkern einen wesentlichen Beitrag, denn Bienen sind im Ökosystem unserer Landschaft unverzichtbar.
Durch ihre Bestäubungsleistung tragen sie zum Erhalt der Artenvielfalt in der Natur bei. Andererseits sind die Bestäuber gerade vom Erhalt dieser Artenvielfalt abhängig. Fest steht, dass durch intensive Landbewirtschaftung mit Monokulturen den Bienen und anderen Insekten zunehmend die nachhaltige ganzjährige Nahrungsgrundlage entzogen wird. Besonders in den Sommermonaten sind Imkerinnen und Imker immer öfters gezwungen, ihre Bienen besonders im ländlichen Raum zu füttern, damit diese nicht verhungern.
Diese Problematik war eines der Hauptthemen auf der am vergangenen Wochenende stattfindenden Klausurtagung des Deutschen Imkerbundes e. V. (D.I.B.) nahe Bonn. Deshalb formulierten die Vertreter der 19 Imker-/Landesverbände in einem Positionspapier ihre Forderungen an die Gesellschaft zur Verbesserung der Umweltsituation und schlugen folgende
Maßnahmen vor:
· Umsetzung und Ausweitung bestehender Programme, z. B. Blühstreifen-, Blühflächen-, Ausgleichsflächenprogramme innerhalb der GAP (Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes)
· Übernahme erfolgreicher Länderprogramme in allen Bundesländern
· „Öffentliches Bunt“ statt „Öffentlichem Grün“
· Förderung der Bienenweidepflanzung auf öffentlichen Flächen
· Verwendung von alternativen Blühpflanzen zur Biogasgewinnung
· Blühpflanzen unter Photovoltaikanlagen auf Bodenflächen
· Förderung von Zwischenfruchtaussaaten nach der Getreideernte
· Förderung einer umweltverträglichen Landwirtschaft
· Finanzieller Ausgleich für Landwirte bei Landschaftspflegemaßnahmen
Mit über 81.000 organisierten Mitgliedern ist der Deutsche Imkerbund e. V. (D.I.B.) die größte europäische Imkerorganisation und wiederholte auf der Tagung seinen Anspruch auf Meinungsführerschaft, organisatorische und politische Vertretung aller Bienenhalter Deutschlands und Garant für eine intakte Umwelt. Den genauen Wortlaut des Positionspapiers finden Sie unter www.deutscherimkerbund.de.
Quelle
etra Friedrich, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Imkerbund e. V. (D.I.B.), Tel. 0228/9329218 o. 0163/2732547, dib.presse@t-online.de
Zu den vollständigen Positionspapieren gelangen Sie mit folgenden Links:
Agrogentechnik
http://www.deutscherimkerbund.de./phpwcms_ftp/Positionen/GVO.pdf
Pflanzenschutzmittel
http://www.deutscherimkerbund.de./phpwcms_ftp/Positionen/PSM.pdf
Agrarumweltmaßnahmen
http://www.deutscherimkerbund.de./phpwcms_ftp/Positionen/Agrarumweltmassnahmen.pdf
August 24th, 2010
Wenn die Bienen verschwinden.........
Published on August 24th, 2010 @ 14:30:47 , using 420 Wörter, 253 Ansichten
Einstein sagte dazu: "Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr."

Colony Collapse Disorder
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Als Colony Collapse Disorder (CCD; englisch, etwa „Völkerkollaps“) bezeichnet man ein in den letzten Jahren in verschiedenen Weltgegenden beobachtetes massives und in dieser Form bislang unerklärliches Bienensterben.
August 15th, 2010
ERFAHRUNGEN mit Api-Life VAR
Published on August 15th, 2010 @ 13:39:55 , using 77 Wörter, 689 Ansichten
von IM Matthias Fink-GF-Sbg-Imkergenossenschaft.
Seit Juli 2003 ist in Österreich ein "neues" Präparat zur Varroa-Bekämpfung angemeldet. Die Salzburger Imkergenossenschaft hat...........
Es ist notwendig, wenn man mit Api-Life VAR behandeln will.........
Dazu füttere ich die Völker vor der Behandlung...........
Ich lasse die Plättchen bis Anfang Dezember........
Da bei jeder Behandlung im August Varroamilben übrigbleiben....
Für den Imker „Den vollständigen Bericht“ mit allen Daten, Zeiten und Verfahren.
Erfahrungen mit Api-Live VAR zum herunterladen
Februar 18th, 2010
Flugsaison 2010 eröffnet, Flugaufkommen noch überschaubar
Published on Februar 18th, 2010 @ 07:59:11 , using 25 Wörter, 631 Ansichten
Imkerverein Maingau beobachtet erste Flugbewegungen in 2010.

Am 04.02.2010 wurden die ersten Flugbewegungen in diesem Jahr beobachtet und aufgenommen.

Die Aufnahmen stammen von unserem Vereinsmitglied Arnold Werner.
Juli 19th, 2009
Sozialverbände und Staaten
Published on Juli 19th, 2009 @ 15:17:40 , using 406 Wörter, 496 Ansichten
Hochsoziale Gemeinschaftsformen, insbesondere Staaten wie bei der Honigbiene, sind unter den Bienenarten die Ausnahme. Solche Gemeinschaften konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Familie der Apinae, nämlich auf Apis mit 9 Arten, Bombinae mit rund 200 und Meliponinae mit rund 300 Arten.
Die überwältigende Mehrzahl aller Bienenarten sind Solitärbienen und Kuckucksbienen, die keine Insektenstaaten bilden, sondern alleine leben und nur für die eigene Nachkommenschaft Brutpflege betreiben.
Das Ei wird bei Solitärbienen zusammen mit einem Nahrungsvorrat abgelegt und der Ablageplatz fest verschlossen. Kuckucksbienen sind Brutschmarotzer, die ihre Eier in die Brutzellen anderer Bienenarten legen, wo diese die Larve töten und sich vom Nahrungsvorrat ernähren. Dieses Verhalten wird allgemein als Sozialparasitismus bezeichnet.
Zwischen solitärer Lebensweise und der Staatenbildung gibt es eine ganze Skala von Zwischenformen:
· Gemeinschaftliches Abwehrverhalten bei größeren Ansammlungen von Bienen, die ansonsten in unabhängiger Nachbarschaft nebeneinander her leben. Beispielsweise wurden bei der Weiden-Sandbiene (Andrena vaga) und der Gemeinen Pelzbiene (Anthophora plumipes) Schwarm-Angriffe auf Menschen beobachtet, die in den Flugbereich einer Kolonie gerieten.
· Überwinterungsgemeinschaften in gemeinschaftlich genutzten Erdhöhlen oder Pflanzen-Aushöhlungen.
· Schlafgemeinschaften von Bienenmännchen im Frühjahr. Diese Schlafgemeinschaften finden sich meist an exponierten Stellen zusammen, insbesondere an der Spitze von Pflanzenstängeln. Der biologische Sinn dieser Gemeinschaften ist noch unklar, da die Tiere in ihnen weder Nahrung noch Schutz vor Feinden, Kälte oder Wind finden.
· Nistgemeinschaften mit gemeinsamen Nesteingängen. Innerhalb der Nistgemeinschaft besetzt jedes Weibchen eine eigene Zelle, in der es ihr eigenes Ei ablegt. Bei Gedränge am Eingang nehmen die Weibchen aufeinander Rücksicht.
· Wachdienste am Eingang der Nistgemeinschaften.
· Zusammenarbeit bei der Anlage und der Verproviantierung der Zellen.
· Arbeitsteilung bei der Fortpflanzung: Nur ein Teil der Weibchen legt Eier, die anderen kümmern sich um Nestbau, Proviant und Wachdienst.
· Brutpflege durch Nachfütterung der Larven und Beiseiteschaffen von deren Kot.
· Weitere Spezialisierung bei der Fortpflanzung. Bei der Furchenbiene Laxioglossum pauxillum beispielsweise baut das überwinterte Weibchen im Frühjahr einen Nestgang mit bis zu 25 Zellen, in das sie ihre Eier legt. Die Nachkommen pflanzen sich nicht fort, sondern erweitern das Nest und pflegen die weitere Nachkommenschaft ihrer Mutter. Erst im Spätsommer werden die Drohnen, so heißen bei den staatenbildenden Bienen und Faltenwespen die Männchen, und größere, fortpflanzungsfähige Weibchen geboren. Die Mutter stirbt, und die begatteten Jungweibchen gründen im nächsten Frühjahr neue Kolonien. Dieses Fortpflanzungs- und Brutpflegeverhalten kommt den Verhältnissen in einem Bienenstaat schon recht nahe.
Juli 19th, 2009
Entwicklungsgeschichte der Biene
Published on Juli 19th, 2009 @ 15:15:01 , using 371 Wörter, 276 Ansichten
Heutige Bienen sind auf Blütenpflanzen, die Angiospermen, angewiesen, die in der Erdgeschichte in der frühen Kreidezeit auftauchten und seit der späten Kreidezeit die Nacktsamer und Gefäßsporenpflanzen verdrängten.
Blütenpflanzen aus der Zeit vor etwa 110 Millionen Jahren weisen bereits Merkmale auf, die auf eine Bestäubung durch Bienen schließen lassen, der Ursprung der Bienen liegt damit wahrscheinlich schon vor Mitte der Kreidezeit. Möglicherweise waren diese Pflanzen aber schon früher verbreitet, lassen sich durch die geringeren Mengen produzierten Pollens nicht nachweisen.
Die heutigen ursprünglichsten Blütenpflanzen werden von Käfern bestäubt, es liegt daher nahe, diese auch als Bestäuber der ersten kreidezeitlichen Blütenpflanzen zu vermuten. Im weiteren Verlauf der Stammesgeschichte haben sich aber Bienen und Blütenpflanzen gemeinschaftlich entwickelt und gegenseitig gefördert: Indem Bienen die Pollen von Pflanze zu Pflanze weiter trugen, verbesserten sie deren Fortpflanzungschancen. Die Pflanzen begannen sich darauf einzustellen und entwickelten süße Säfte, um die Tiere an sich zu binden. Mit der Zeit passten sich beide, Bienen und Blütenpflanzen, immer besser aneinander an (Ko-Evolution): die Pflanzen entwickelten ihre heutigen Blütenformen mit tiefen Nektarkelchen und Staubfäden, die Bienen ihre langen Rüssel, um gut an den Nektar heranzukommen, und ihr speziell an den Pollentransport angepasstes Haarkleid.
Ob Bienen sich ursprünglich von Pollen windbestäubter Pflanzen ernährten, ist ungewiss, aber schon mehrfach vermutet worden.
Die älteste fossile Biene ist als Trigona prisca bezeichnet und wurde eingebettet in Bernstein im amerikanischen Staat New Jersey gefunden. Der Fund ist auf ein Alter von fast 80 Millionen Jahren datiert, von manchen Autoren wird diese Datierung allerdings angezweifelt. Bemerkenswert ist, dass das Tier in eine heutige Gattung eingegliedert werden kann, die ausschließlich staatenbildende Arten enthält, was auf eine sehr frühe Abspaltung der entsprechenden Teilgruppe schließen lässt.
Stammesgeschichtliche Vorläufer der Bienen dürften heutigen Grabwespen, den nächsten Verwandten, geähnelt haben. Grabwespen versorgen ihre Brut mit einem Nahrungsvorrat, indem sie ein Beutetier mit einem Stich lähmen und dann gemeinsam mit ihrem Ei oder ihren Eiern vergraben.
Dieses Brutverhalten ähnelt dem der heutigen Solitärbienen, mit dem Unterschied, dass letztere kein Beutetier, sondern Pollen als Nahrungsvorrat für ihren Nachwuchs verwenden.
Juli 19th, 2009
Ernährung der Bienen
Published on Juli 19th, 2009 @ 15:12:28 , using 204 Wörter, 598 Ansichten
Bienen ernähren sich rein vegetarisch. Ihre wichtigste Nahrungsquelle sind süße Pflanzensäfte, insbesondere der Nektar von Blüten.
Für die Eiweißversorgung sind sie auf deren Pollen angewiesen. Arten der staatenbildenden Gattungen und Familien, wie Hummeln, Meliponini und vor allem Honigbienen legen auch Futtervorräte an.
Dies dient zum Überleben als ganze Kolonie in nahrungsfreien Zeiten, wie z.B. der Regenzeit (Tropen) oder sogar einer ganzen Winterperiode in kühleren Klimaregionen. Näheres siehe bei Honig, in den Kapiteln "Entstehung" und "Bedeutung für die Bienen".
Polylektische Bienenarten sammeln Pollen als Nahrung für ihre Brut an Trachtpflanzenarten aus verschiedenen botanischen Familien. Im Gegensatz zu oligolektischen Arten handelt es sich um ökologische Generalisten.
Oligolektische Bienenarten sammeln Pollen als Nahrung für ihre Brut ausschließlich von Pflanzenarten einer Familie.
Da sie im Gegensatz zu polylektischen Arten nicht in der Lage sind, auf andere Larvenfutterpflanzen auszuweichen, sind sie beim Verschwinden ihrer Pollenspender lokal vom Aussterben bedroht. Die extremste Form der Oligolektie ist die Monolektie.
Als Monolektie wird das Verhalten von Bienenarten bezeichnet, die Pollen als Nahrung für ihre Brut ausschließlich von Pflanzenarten einer Gattung sammeln. Monolektische Arten sind damit zur Fortpflanzung völlig auf das Vorkommen ihrer artspezifischen Larvenfutterpflanzen angewiesen.
Juli 19th, 2009
Systematik
Published on Juli 19th, 2009 @ 15:05:34 , using 188 Wörter, 187 Ansichten
Weltweit wird die Zahl der Bienenarten auf rund 20.000 geschätzt. Davon sind in Europa etwa 700 Arten heimisch, davon wiederum etwa 500 in Deutschland. Die über einen Wehrstachel verfügenden Bienen gehören zu den Stechimmen.
Der monophyletische Status der Bienen ist durch zahlreiche gemeinsame abgeleitete Merkmale (Synapomorphien) belegt und gilt als unbestritten. Ebenso unbestritten ist die nahe Verwandtschaft der Bienen mit den Grabwespen.
Lange Zeit betrachtete man beide Gruppen als Schwestergruppen, bis die Grabwespen als paraphyletisch erkannt wurden. Eine Zusammenfassung der Grabwespen in einer Familie (Sphecidae) oder einer Überfamilie (Sphecoidea), die den Bienen in Form der Überfamilie Apoidea gleichrangig gegenüber gestellt wird, gibt die tatsächlichen systematischen
Verhältnisse nur unbefriedigend wieder.
Passender wäre die Eingliederung der Bienen als einzige Familie unter mehreren Familien der Grabwespen.
Andererseits hat sich innerhalb der Bienen die Unterscheidung mehrerer Familien längst etabliert. Durch deutliche Unterschiede im Körperbau erscheint diese gerechtfertigt und ist Basis weiterer Unterteilungen auf unteren taxonomischen Ebenen.
Ein Kompromiss, der von den führenden Systematikern der Gruppe vorgeschlagen wird, fasst unter der Überfamilie Apoidea die Familien der Grabwespen und Bienen in zwei Serien (Spheciformes und Apiformes) zusammen.
Juli 19th, 2009
Die Bienen
Published on Juli 19th, 2009 @ 15:03:34 , using 82 Wörter, 127 Ansichten
Die Bienen (Apiformes) sind ein Taxon in dem mehrere Familien aus der Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) zusammengefasst werden.
Umgangssprachlich wird der Begriff Biene meist auf eine einzelne Art, die Westliche Honigbiene (Apis mellifera) reduziert, die wegen ihrer Bedeutung als staatenbildender Honigproduzent, aber auch wegen ihrer Wehrhaftigkeit besondere Aufmerksamkeit erfährt. Dabei handelt es sich bei den Bienen um eine recht große Gruppe mit sehr unterschiedlichen Arten.
Viele davon, vor allem die solitär lebenden, werden unter dem Begriff Wildbienen zusammengefasst.
Juli 19th, 2009
Honigsorten
Published on Juli 19th, 2009 @ 14:50:15 , using 600 Wörter, 236 Ansichten
Honige verschiedener botanischer Herkunft unterscheiden sich nicht nur in Geschmack, Geruch und Farbe voneinander.
Auch das Spektrum an Wirkstoffen ist für jede Nektar oder Honigtau erzeugende Pflanze typisch.
Ist der Honig mit einer botanischen Herkunftsangabe versehen, so muss der Honig überwiegend, das heißt zu mehr als 50 %, der beschriebenen Quelle entstammen.
Dies wird unter anderem über Geschmack, Pollengehalt (Melissopalynologie) und elektrische Leitfähigkeit bestimmt. Um solche typischen Honige zu gewinnen, ist es meist notwendig, die Bienenvölker zu entsprechenden Standorten zu transportieren.
Die Gewöhnliche Robinie liefert den sogenannten „Akazienhonig“
Blütenhonig wird der Honig aus dem Blütennektar von Pflanzen genannt – im Gegensatz zum Honig aus Honigtau (siehe weiter unten).
Die meisten Blütenhonige kristallisieren nach ein bis sechs Wochen. Eine Ausnahme bildet zum Beispiel Akazienhonig, der oft zwölf Monate flüssig bleibt. Durch intensives Rühren während der Kristallisationsphase kann der Zustand des Honigs beeinflusst werden. Dabei werden die sich bildenden Zuckerkristalle mechanisch zerkleinert und es entsteht ein feincremiger, weicher Honig.
Man spricht hier auch von einer feinsteifen Konsistenz.
Im Folgenden werden hauptsächlich die im deutschsprachigen Raum vorkommenden Sorten beschrieben. Dabei entspricht die Bezeichnung den
Vorschriften für dieses Lebensmittel (Honigverordnung):
· Blütenhonig – von verschiedenen Trachtpflanzen
Blütenhonig ist die allgemeine Sortenbezeichnung für einen Honig, der nicht überwiegend von einer Trachtpflanze stammt. In Süddeutschland wird zum Beispiel häufig ein Honig aus der Tracht von Obstblüte und dem gleichzeitig vorkommenden Löwenzahn als Blütenhonig bezeichnet. Dieser Blütenhonig hat eine hellgelbe Farbe und einen relativ milden Geschmack.
· Rapshonig – vom Raps
Rapshonig ist ein cremiger oder auch fester, weißer bis elfenbeinfarbener Honig mit charakteristischem milden Aroma.
· Akazienhonig – von der Scheinakazie
Akazienhonig wird in Deutschland von Robinienwäldern (falsche Akazie, Robinia pseudoacacia L.) geerntet. Er ist von sehr mildem, lieblichem Geschmack und eignet sich sehr gut zum Süßen von Tee. Akazienhonig bleibt extrem lange flüssig und hat eine helle (wässrige) bis goldgelbe Farbe.
· Löwenzahnhonig – von blühenden Löwenzahnwiesen im Frühjahr
Löwenzahnhonig kann nur von Standorten geerntet werden, an denen zur gleichen Zeit nicht Raps oder Obstbäume blühen. Er ist ein Honig von sehr kräftigem, aromatischem, recht süßem Geschmack mit einer typisch gelben Farbe.
· Phaceliahonig – von der Phacelia
Phaceliahonig ist, bedingt durch die Zunahme an Stilllegungsflächen in der Landwirtschaft, seit einigen Jahren als Sortenhonig verfügbar. Er hat ein mildes, aber typisches Aroma und ist von hellbeiger bis weißer Farbe sowie oft glasig.
· Sonnenblumenhonig – von Sonnenblumenfeldern
Sonnenblumenhonig hat einen charakteristischen, kräftigen Geschmack. Er riecht etwas harzig und hat eine typisch hellgelbe bis orange-gelbe Farbe.
· Heidehonig – aus Heidegebieten
Heidehonig hat ein kräftiges Aroma. Typisch für den Heidehonig ist seine geleeartige Konsistenz, die von einem hohen Gehalt an Eiweißverbindungen herrührt.
· Lindenhonig – von Lindenbäumen
Lindenhonig ist ein extrem süßer Honig von typisch fruchtigem Geschmack. Er hat eine grünlich-weiße, manchmal auch gelbliche Farbe.
· Kleehonig – von Weißkleefeldern
Kleehonig hat eine sehr dünne Konsistenz, einen milden Geschmack und ein weißes bis elfenbeinfarbenes Aussehen.
· Edelkastanienhonig – aus Maronenwäldern
Edelkastanienhonig ist ein sehr kräftiger, herber, im Nachgeschmack etwas bitterer Honig. Typischer Standort in Deutschland ist der Pfälzerwald, der über große, mit Edelkastanien bestandene Flächen verfügt. Der Nektar wird dabei nur zum Teil aus den Blüten gesammelt, andernteils stammt er aus den Blattachseln (extraflorale Nektarien). Der Honig hat eine rotbraune Farbe und bleibt einige Monate flüssig.
· Buchweizenhonig – vom Echten Buchweizen
Buchweizenhonig besitzt ein sehr kräftiges, rübensirupartiges Aroma. Er ist für einen Blütenhonig ungewöhnlich dunkel.
Juli 19th, 2009
Honig bedeutet für die Biene das Überleben in der Natur
Published on Juli 19th, 2009 @ 14:24:25 , using 239 Wörter, 149 Ansichten
Bedeutung für die Bienen
Honig dient dem Bienenvolk als Energiequelle, um längere Zeiten ohne Nahrung von außen zu überleben. So muss etwa im Winter eine Mindesttemperatur der sogenannten Wintertraube von 10 °C gehalten werden, da sonst die Bienen sterben würden.
Die Strategie anderer staatenbildender Insekten (Wespen, Hornissen, Hummeln) besteht dagegen darin, dass das gesamte Volk zum Winter hin abstirbt und nur junge Königinnen in einer Kältestarre überleben. Diese Fähigkeit haben die Honigbienen nicht, dafür legen sie Honigvorräte an. Sie haben einen anderen Stoffwechsel, eine veränderte Zusammensetzung der Hämolymphe (siehe auch Westliche Honigbiene).
Selbst bei tiefsten Temperaturen können die Bienen den Honig verwerten, da bei der Wärmeerzeugung, dem Verbrennen im Muskelgewebe, als Abbauprodukte Kohlenstoffdioxid und Wasser entstehen. Das Wasser reicht aus, um weiteren Honig zu verflüssigen, also in einen nektarähnlichen, wieder verwendbaren Zustand zu bringen.
Zusammengefasst liegt der Vorteil der Überlebensstrategie den Winter als ganzes Volk zu überleben darin, aufgrund der frühzeitigen Verfügbarkeit einer hohen Anzahl von Arbeitsbienen bessere Startbedingungen beim Neubeginn des Volksaufbaus im nächsten Frühjahr zu haben.
Dass der Mensch als Imker dem Bienenvolk die gesammelten Honigvorräte abnimmt, wirkt sich nicht nachteilig auf eine erfolgreiche Überwinterung und eine gute Frühjahrsentwicklung des Volks aus, sofern der Imker das Volk nach der Entnahme des Honigs im Spätsommer oder Herbst mit einer ausreichenden Menge Ersatzstoff in Form von Zuckerprodukten versorgt.




